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Die Initiative Organspende
Im Jahr 2005 standen allein in Rheinland-Pfalz über 400 Menschen auf der Warteliste für ein neues Organ. Es konnten jedoch nur rund 100 Transplantationen durchgeführt werden. Der Grund: Es gibt einfach zu wenige Spenderorgane. Rund zwei Drittel der Bevölkerung steht dem Thema Organspende nach dem Tod positiv gegenüber, aber nur etwa 10-15 Prozent aller Bundesbürger tragen wirklich einen Organspendeausweis bei sich.
Spenden heißt retten!
Die beiden Hauptgründe für die Spendemüdigkeit: Wer sich mit der Frage einer Organspende auseinandersetzt, muss sich zwangsläufig auch mit dem Tod beschäftigen. Und der Tod – besonders der eigene – ist ein Thema, das wir gern verdrängen. Hinzu kommt, dass immer noch zu viele Menschen zu wenig über das Thema Organspende wissen. Das macht eine Entscheidung schwierig. Eine Entscheidung, die Leben retten kann.
Die Initiative Organspende Rheinland-Pfalz.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2002 arbeitet das Bündnis von Gesundheitspartnerinnen und -partnern unter Federführung der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) daran, die Bevölkerung über das Thema Organspende zu informieren und die Auseinandersetzung mit der eigenen Spenderbereitschaft zu fördern. Ziel ist, die Anzahl derjenigen Menschen zu erhöhen, die sich nachvollziehbar und bewusst für oder auch gegen eine Organspende im Falle des eigenen Hirntodes entscheiden und dies in einem Spenderausweis dokumentieren. Die Initiative Organspende möchte informieren und so die persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende anstoßen und zur Diskussion mit anderen anregen
Fassen Sie sich ein Herz und treffen Sie Ihre persönliche Entscheidung für eine Organspende. Eine Entscheidung für das Leben.
- Mitglieder der Initiative Organspende Rheinland-Pfalz
- Projekte und Aktionen der Initiative
- Fotoaktion: "Hier gibt's Vorbilder!"
- Die Initiative on tour
- Schriften zum Thema
- Die Schulkampagne
- Animiertes Logo der Initiative


